Suchmaschinenoptimierung in 100 Lektionen, oder was ist SEO?!

100 Lektionen Suchmaschinenoptimierung
– oder was ist SEO?!

aktualisiert am 04.02.2013

100 Lektionen Suchmaschinenoptimierung - Was ist Seo?

Ein wertvoller Ratgeber mit den 100 wichtigsten SEO-Basics und Tipps, die man einfach kennen muss. Wer diese Regeln über Suchmaschinenoptimierung beherrscht, braucht nur die nötige Erfahrung. Ob für SEO-Profis oder Interessierte, die sich einfach nur fragen:
“Was ist SEO eigentlich?!”.
Im Original von Sujan Patel, – aus dem Englischen übersetzt und mit weiterführenden Informationen zum Thema SEO / Digital Marketing unterlegt von Holger Jung-Gercke.

Vorwort

Im Juni 2012 wurde von SEO-Profi Sujan Patel, eine bemerkenswerte Sammlung von „100 Lektionen aus 10 Jahren Erfahrung Suchmaschinen-Optimierung“  in englischer Sprache auf quicksprout.com veröffentlicht. (http://www.quicksprout.com/2012/07/16/100-lessons-learned-from-10-years-of-seo/)

Was diesen Beitrag schon im Original so wertvoll macht ist seine Vollständigkeit, doch was ihn darüberhinaus noch liebenswert macht sind die Lektionen, die mit Lebensweisheiten das Thema so menschlich machen.
Kurz nach Erscheinen von “100 Lessons Learned from 10 Years of SEO” wurde auf seo-united.de eine deutsche Übersetzung veröffentlicht, die zurecht als bester Beitrag betitelt wurde und auch dementsprechend positiv und rege kommentiert wurde. Doch fand ich es schade, dass die Übersetzung nicht vollständig ins Detail ging und nicht immer 100% mit dem Original übereinstimmte. Der Beitrag war sehr schnell online und SEO-Insider haben sicherlich alles korrekt interpretiert, doch Leute, die sich schon immer gefragt haben:”Was ist SEO eigentlich?”, wurden wahrscheinlich nicht viel schlauer als vorher. 

Mit meinem Beitrag möchte ich nicht nur eine sehr sorgfältige Übersetzung liefern, sondern auch Fachbegriffe klären und weiterführende Informationen geben, damit auch SEO-Einsteiger hier ein Rundum-Sorglos-Paket für den perfekten Einstieg vorfinden.

Einleitung in das Thema Suchmaschinenoptimierung

SEO (engl. Search Engine Optimization) heißt Suchmaschinenoptimierung und ist mittlererweile kein guter Begriff mehr, denn man sollte seine Webseiten schließlich für seine Nutzer und nicht für “Suchmaschinen” optimieren. Früher konnte man sicherlich davon sprechen, da man mit etlichen Tricks die eher unintelligenten Finde-Maschinen übers Ohr hauen konnte, damit sie “denken” eine Webseite sei von hoher Qualität und müsse daher bei den SERPs weit oben gelistet werden. [eng. Search Engine Result Pages = Suchmaschinen-Ergebnis-Seiten]
Natürlich ist es wichtig, dass man es den Suchmaschinen leicht macht Webseiten optimal lesbar zu machen d.h. sie sauber zu programmieren und strukturelle Konventionen einzuhalten (Lektion Nr. 13). Denn was der Nutzer auf dem Bildschirm sieht kann so ungünstig programmiert sein, dass eine Suchmaschine die Webseite nicht crawlen kann. [durchkrabbeln ;) im Sinne von lesen]

Am Ende nützt aber die allerbeste Optimierung nichts, wenn die Inhalte einer Webseite nichts hergeben. Wenn Sujan Patel nämlich einen so tollen Beitrag kostenlos ins Netz stellt, dann ist das bestimmt nicht nur reine Nächstenliebe, auch wenn er ein feiner Kerl ist und sein Wissen preis gibt. Der Beitrag wird ihm garantiert viele Links eingebracht haben und er wird dadurch viele neue Fans (wie mich z.B.) gewonnen haben. Soviel schonmal zu seiner Lektion Nr. 47 :)
Der positive Effekt ist, dass er seine Bekanntheit weiter steigert, seinen guten Ruf (Popularität/Relevanz) und seine Website bei Google im Ansehen weiter festigt, was ihn darüberhinaus auch im Web besser “findbar” macht und das alles bringt den verdienten ROI. Was ROI bedeutet wird in Lektion Nr. 23 näher beschrieben.

Die folgenden Lektionen basieren auf Sujan Patels eigenen Erfahrungen und Niederlagen, aus denen er sein Wissen schöpft. Er möchte großen Wert darauf legen sein Wissen zu teilen, damit wir Fehler vermeiden können.

In der folgenden Übersetzung setze ich ausführende Kommentare [in Klammern], und mache Marketing-Fachbegriffe im Deutschen verständlicher und erkläre Hintergünde die es für „Noch“-Nicht-SEO’s einfacher machen in das spannende Thema einzusteigen.

 

… los geht’s

Lektion Nr. 1: Baue Links nicht zu schnell auf
#Linkaufbau

– Als ich damals mit SEO anfing, arbeitete ich an einer Website und mein Eifer ging dabei derart mit mir durch, dass ich nicht auf die Idee kam, mal einen Gang zurückschalten. Ich sammelte in kürzester Zeit so viele Links wie möglich auf die Seite zusammen. Doch endeten meine Bemühen in den Monaten darauf in totaler Inkonsistenz.
Wie ihr es euch wahrscheinlich schon denken könnt, schossen meine Rankings nach oben, doch purzelten sie dann wieder genauso schnell – eine Situation, die ich mit einem steten und nachhaltigerem Linkaufbau hätte vermeiden können.

[… was man als „unnatürlichen“ Linkaufbau und nicht „organischen“ Linkaufbau bezeichnen kann. Verweisen in sehr kurzer Zeit sehr viele Links auf eine Webseite, so kann Google anhand von Vergleichswerten ähnlicher Websites auf unnatürlichen Linkaufbau schließen und die betroffenen Webseite abwerten. Unter den zahlreichen Faktoren bewertet Google außerdem in wie weit Websites branchenverwandt mit der Seite auf die sie linken sind und welche Relevanz sie haben. Auch sollte man auf seine “Link-Nachbarschaft” achten.  Aus eigener Erfahrung zählen wenige hochwertige Links weit mehr als eine unzahl Links von eher unbedeutenden Websites]

 

Lektion Nr. 2: Metadescription-Tags sind (immer noch) wichtig

– Auch wenn sie kein SEO-Rankfaktor mehr sind, haben sie durchaus Ihren Stellenwert aus Sicht der CTR-Rate.

[Die CTR-Rate ist die Click Through Rate = Klick-Rate. Sie ist eine wichtige Kennzahl im Digital-Marketing, die den Klick auf einen Banner oder einen kommerziellen Link im Verhältnis zur Anzeige-Häufigkeit der jeweiligen Website mit dem Link  (den Page-Impressions) sieht. Will heißen: z.B. 100 Besucher surfen auf deine Website auf der ein Werbebanner für grüne Tomaten plaziert ist. Aber nur 1 Besucher hat gerade Heiß-Hunger auf grüne Tomaten und klickt tatsächlich drauf… Dann hat dieser Banner bei 100 Impressions eine ziemlich schlechte CTR : ).

Der Meta-Description-Tag hat nun aber doch eine sehr wichtige Stellung beim SEO, weil eine abfallende Klickrate mit einem Ranking-Abstieg einhergeht. Also wenn eine Website bei Suchergebnissen (Fachbegriff SERP’S = Search Engine Result-Pages) immer weiter hinten auftaucht, weil eben immer weniger Leute auf den Link im Suchergebis klicken.
Der Meta-Description-Tag ist daher extrem wichtig, weil er das Suchergebnis beschreibt und wenn er gut getextet ist den Leser zum Anklicken motiviert.]

 

Lektion Nr. 3: Lass dich von Ranking- oder Traffic-Schwankungen nicht verrückt machen

– die Dinge ändern sich monatlich, nicht wöchentlich oder gar täglich

[Man sollte sich nicht zu leicht durch Veränderungen der Position in Suchergebnissen oder den Besucherzahlen auf seiner Website aus der Ruhe bringen lassen und sofort mit irgendwelchen Aktionen blindlinks darauf reagieren. Denn dann wäre es auch viel zu einfach für “böse SEO’s” die Algorithmen der Suchmaschinen zu entschlüsseln, wenn auf jede Aktion gleich eine auswertbare Antwort folgen würde.
Ändert sich z.B. der Pagerank oder der Platz im Suchergebnis (SERP), dann gibt Google besonders ersteres ganz bewußt mit einer „ungewissen“ Verzögerung bekannt. Auch ist die Marge, wann sich ein PR ändert so schwammig, dass evtl. ein unwesentlicher Anlass den Ausschlag gibt und sich der PR um eine Stelle verschlechtert oder verbessert. Und wenn dies tatsächlich geschieht, dann wartet Google wie gesagt noch ein bisschen, bis es veröffentlicht wird. Daraus lernen wir unsere Digital-Marketing-Strategien stetig und langfristiger anzusetzen und nicht aus Panik in verschiedene Richtungen zu lenken, wenn etwas nicht ganz so gut läuft.

Web-Analyse-Tools:

  • Daten erscheinen verzögert
  • User muss JavaScript und Cookies im Browser akzeptieren
  • Besucher, wiederkehrende Besucher und Verweildauer nicht 100% aussagekräftig

Wer seine Website mit Google Analytics, Piwik oder einem anderen Analyse-Tool im Auge behält sollte die erhobenen Daten nicht zu genau nehmen und vielmehr Trends bei Veränderungen über Zeiträume vergleichen und beobachten. Denn es gibt ein paar Faktoren die das Bild verfälschen können.
Von Google-Analytics etc. können beispielsweise erst Daten erfasst werden, wenn der User JavaScript und Cookies in seinem Browser aktiviert “gelassen” hat.
Eindeutige Besucher oder wiederkehrende Besucher, die per IP ermittelt werden sind sehr ungenau, denn Nutzer, die über einen Provider ins Netz gehen erhalten dynamische IP-Adressen. Auch haben Firmennetzwerke oft nur eine IP, womit hinter der Firewall die einzelnen Nutzer nicht differenzierbar sind. Google Analytics identifiziert Nutzer daher über Cookies. Und auch Cookies werden von Nutzern hin und wieder gelöscht. Da die Messdaten auch immer mit Verzögerung abrufbar sind bietet Google eiligen Kunden Analytics Premium an, wonach die Daten nach max. 4 Stunden zur Verfügung stehen. Der Zugang kostet allerdings stolze USD 150.000 im Jahr… ]

 

Lektion Nr. 4: Der Grad zwischen analytisch und besessen ist schmal

– Als ich damals mit SEO anfing, war es ganz normal für mich meine Rankings jeden Tag, und sogar jede Stunde checken zu wollen, in der Annahme es würde sich im nächsten Moment etwas ändern.  Ergebnis war allerdings, dass ich mit meiner Besessenheit etwas ändern wollte, was ich nicht ändern konnte und daher nur reine Zeitverschwendung. Ich hätte meine Zeit lieber darauf verwenden sollen mehr Links aufzubauen oder zusätzliche Blog-Beiträge zu veröffentlichen.

 

Lektion Nr. 5: Es gibt keinen Ersatz für ein gutes Produkt

– Ich habe für hunderte Webseiten Suchmaschinenoptimierung (SEO) gemacht – und die beste SEO-Taktik ist schlicht ein großartiges Produkt – und das wird sich nie ändern.

[Man kann sich als Suchmaschinenoptimierer noch so viel Mühe geben: „grüne Tomaten“ unter dem Keyword „lecker“ gut ranken zu lassen, doch die Dinger verkaufen sich nun mal nicht so gut wie „iPhones“. Wenn das Produkt spitze ist, (nützlich, gefragt, aktuell, interessant, begehrenswert, vielversprechend, qualitativ hochwertig, usw.) dann klappts auch mit der Nachbarin : )]

 

Lektion Nr. 6: Es ist ein Riesenunterschied, ob man E-Commerce-Webseiten, Lead-Erzeugungs-Webseiten, kleine oder benutzergenerierte Webseiten optimiert

– Du musst nicht nur die aktuelle Situation einer Webseite verstehen, sondern besonders den Webseiten-Typ. Denn deine gesamte Strategie sollte sich am Webseiten-Typ orientieren an dem Du arbeitest.

[E-Commerce Webseite =  bei e-commerce-Webseiten dreht sich im Grunde alles ums Kaufen oder Verkaufen von Produkten und Dienstleistungen.
Lead-Generation-Website = Interessenten-Gewinnungs-Webseite. Der Begriff Lead bedeutet direkt übersetzt „Datensatz“ und kommt aus dem Direktmarketing, wo man es schlicht auf den Kontaktdaten-Satz eines potentiellen Kunden abgesehen hat. Weckt man das Interesse eines Kunden z.B. typisch über Gewinnspiele, Test-Angebote, Gutscheine etc. (z.B. auf Bannern, Links), dann gibt er dem Werbetreibenden vor allem  freiwillig und bewusst seine Kontaktdaten. Die Qualität eines Leads hängt natürlich von der Korrektheit der Daten ab, aber man erreicht auf diesem Wege potentielle Kunden, die ein echtes Interesse an einem Produkt oder Dienstleistung signalisieren.

Benutzergenerierte Webseiten sind z.B. vor allem Webseiten wie YouTube, Foren und Wikis, wo die Inhalte von den Internetnutzerns erstellt oder beigetragen werden.]

 

Lektion Nr. 7: Verfahrensweisen kommen und gehen, doch Kreativität stirbt nie aus

– Ich hasse es, wenn Leute blind den Ratschlägen anderer SEO-Experten hinterhereifern ohne darüber nachzudenken, ob diese Tipps überhaupt für das eigene Projekt gut funktionieren. Man kann nichts falsch machen, wenn man sich einfach darauf konzentriert dem Kunden hochwertige, (nützliche) Inhalte zu bieten und das auf eine kreative Art und Weise tut.

 

Lektion Nr. 8: Alter ist nur ein Zahl

– Das Alter einer Domain und einer Webseite hilft definitiv dabei sie ranken zu lassen, doch lass dich nicht von deiner jungen Website einschüchtern. Denn da werden noch jede Menge andere Faktoren in den Ranking-Algorithmen berücksichtigt, die dir noch jede Menge Möglichkeiten einräumen, deine Konkurrenz zu überflügeln.

 

Lektion Nr. 9: Große Marken sind gar nicht so schwer zu schlagen

– Im Allgemeinen habe ich die Erfahung gemacht: Je größer die Marke und Ihr Budget ist, desto schwerfälliger ist sie auch. Führe dir einfach nur vor Augen wie viel Anstrengung es wohl kostet ein Rennbot zu manövrieren im Gegensatz zu einem Tanker.

 

Lektion Nr. 10: Sorge für Abwechselung – bei allem was du tust
#
Disavow Links

– Es kann passieren, dass Google ganze Link-Typen abwertet und dann stehst du blöd da. Also lass dich nicht mit heruntergelassenen Hosen erwischen.

[Hierzu möchte ich Mario Fischer mit seinem Beitrag zum Google-Linkentwertungs-Tool empfehlen. Hierbei geht es um das neue Google Webmasters Tool, das im Oktober 2012 vorgestellt wurde und dazu dient,  evtl. schädliche Links auf die eigene Website zu entwerten. Die Diskussion darum, was Google evtl. wirklich damit bezweckt ist unter diesem Link zu finden: http://www.website-boosting.de/blog/2012-10-18/disavow-links-strategische-ueberlegungen.html. Bei Bing gibt es dieses Tool schon seit längerem.

Zum Stichwort Abwechselung: Variere deine Inhalte (Keywords! s. auch das Thema #LSI = Latent Semantic Indexing) & Linkpartner, damit wenn mal was schief läuft, es dich nicht zu hart trifft. Genau wie bei Aktien oder beim Pokern nicht alles auf eine Karte setzen. Beim Verlinken besser Synonyme oder variierte Keywords (Reihenfolge der Keywords ändern od. Name der verlinkten Seite nutzen) im Linktext benutzen, da Google das erkennt und als natürlicher einstuft als über-optimierte Links, wo immer die Top-Keywords in Alt-Tags und Backlinks auftauchen.]

 

Lektion Nr. 11: SEO entfaltet sich mit Marketing, weshalb es auch so unglaublich wichtig ist, sich immer über Neuigeiten in der Branche auf dem Laufenden zu halten

 

Lektion Nr. 12: Schreibe zielgruppenrelevante Inhalte

– Ja, SEO ist wichtig, doch wenn du keine guten, nützlichen Inhalte auf deiner Website hast, die Besucher erwarten, die das Unternehmen über Such-Ergebnisse (SERPs) finden, dann bringt der ganze Aufwand nichts die Website gut ranken lassen zu wollen.

 

Lektion Nr. 13:
Jeder Suchmaschinenoptimierer (SEO) muss Programmiersprachen beherrschen

– Der Code deiner Website spielt eine große Rolle bei der Optimierung, also nimm dir die Zeit und mach dich damit vertraut, was hinter den Kulissen passiert.

 

Lektion Nr. 14: Erfahrung ist durch nichts zu ersetzten

– Du kannst alle SEO-Bücher und Blogs über Suchmaschinenoptimierung der Welt lesen, doch gibt es so viele Stellschrauben, die du erst selbst bewegt haben musst, um herauszufinden, ob eine Strategie oder Taktik funktioniert.
Ich hatte das Glück an mehreren hundert verschiedenen Websites zu arbeiten. Ich habe auf einem langen schweren Weg gelernt, was funktioniert und was nicht. Solange Du nicht für einen Fehler bestraft wurdest und ihn wieder in Ordnung gebracht hast, wirst nie 100% sicher sein.

 

Lektion Nr. 15: Die niedlichen Tiere sind die schlimmsten

– Immer wenn Google ein Update als Tiernamen veröffentlicht (wie kürzlich „Panda“ und „Penguin“ [=Pinguin]), dann ist es an der Zeit sich Sorgen zu machen!

 

Lektion Nr. 16: Alles ist relativ (denke an „rel=canonical,“ „rel=alternative“ und „rel=author“)

– Es gibt viele “rel tags”, daher gehört es zum SEO-Einmaleins sie ordnungsgemäß zu verwenden. Denn jede Option kann beim richtigen Pagerank-Fluss sowie den SEO-Wert über die ganze Website hinweg helfen.

[Alle oben genannten Tags sind dazu da den Ursprung von Inhalten eindeutiger zu machen. So benutzt man den Tag rel=canonical: <link rel=”canonical” href=”http://beispielseite.de/seite.html”/> und zeigt a) damit an, dass diese URL die Originalseite des Inhalts ist und b) falls man den Inhalt auf einer anderen Website wieder verwendet, wo die Originalseite zu finden ist. Google strebt (sehr erfolgreich) an, nur Websites mit orignärem Inhalt in seinen Index aufzunehmen und Websites mit kopierten Texten aus dem Index auszuschließen. Der Tag erleichtert Google diese Arbeit (noch) zielsicherer vorzunehmen. Wer die Bedeutung des Tags aus erster Hand nachlesen möchte, dem sei der Beitrag aus Matt Cutts Blog ans Herz gelegt: http://www.mattcutts.com/blog/canonical-link-tag/

Der Tag rel=alternative soll wiederum bei einer anderen Sprachversion einer Website anstelle des Canonical-Rel-Tags angewandt werden.
Der rel=author -Tag zeichnet im Code den Urheber einer Website mit seinem Namen aus und verlinkt ihn mit seinem Google+ Profil. Bei Suchergebnissen wird das Autoren-Bild angezeigt:
rel="author" Tutorial

So geht’s: Tutorial zur Autoren-Verlinkung/ Google rel=”author”

  • Google+ Profil anlegen und als Profil-Foto ein Personenbild hinterlegen (Firmenlogos funktionieren nicht!)
  • Weiter unten im Profil unter dem Punkt “Macht mit bei” die URL der Website oder des Blogs angeben, wo man mit seinem Google+ Profil verlinkt und mit Bild in den Suchergebnissen erscheinen möchte
  • Im header der HTML-Seite den Link zum Google+ Profil hinterlegen:
    <link rel="author" href="https://plus.google.com/107052521528577806757/"/>

    (die Nummer erfährt man, wenn man sein Profil besucht. Normalerweise wird hinter der Nummer noch “/posts” angezeigt. Das kann man mit in den Link schreiben, doch macht Google es beim Aufrufen des Links automatisch)
    – WordPress-Nutzer können hier einfach das PlugIn “Google Author Link” benutzen
    Weiterhin ‘sollte’ der Name z.b. “von Name” irgendwo im Body der Seite erscheinen.

  • fertig! :)

]

 

Lektion Nr. 17: Internet Marketing stirbt nie (ob damit nun SEO, ASO, PPC, CRO, mobile, eMail oder Display Marketing damit gemeint ist)

– Alle ein oder zwei Monate lese ich einen Artikel darüber wie ein SEO-Aspekt stirbt. Aber hierum geht’s… SEO wird nie sterben. Es entwickelt sich und die Plattform, die du optimierst wird sich ändern, doch die Theorien und Konzepte darum wird es solange geben, wie Menschen Webseiten betreiben.

 

Lektion Nr. 18: Keyword-Analysen sind das einzige worauf es ankommt

– Eines muss dir von Anfang an klar sein: Mach Fehler bei der Keyword-Analyse und jede weitere SEO-Arbeit ist für die Katz’.

 

Lektion Nr. 19: Einzigartiger Inhalt ist durch nichts zu ersetzen

– Mach dir nichts vor und glaube nicht, dass ein wieder aufgewärmter Artikel irgendeinen Wert für deine Leser hat.

 

Lektion Nr. 20: Es ist immer besser natürlich als überoptimiert zu wirken

– Meiner Meinung nach war Penguin erst der Anfang von zukünftigen Strafen für über-optimierte Webseiten.

[gemeint ist das „Pinguin-Update“ von Google, welches unnatürlichen und zu offensichtlich optimierten Web-Seiten den Pagerank streitig macht und Seiten herabstuft oder gar aus seinem Index wirft]

 

Lektion Nr. 21: Der Pagerank [PR] ist nur einer von vielen Faktoren

– es gibt da noch eine Menge anderer Faktoren, die Du neben der Pagrankzahl im Auge behalten solltest – einschließlich Verlinkungen unter deinen Seiten sowie zu externen Seiten und auch Links von externen Seiten zu dir.
[inbound onpage, outbound & inbound links]

 

Lektion Nr. 22: Vertrauen und Ansehen einer Website sind messbare Faktoren

– wenn du das außer acht lässt kann es sein, dass dich deine Mitbewerber bereits überholt haben.

 

Lektion Nr. 23: Die Absprungrate [Bounce Rate] ist sehr wichtig

– Sie ist zwar nur ein kleiner SEO-Faktor aber dafür ein enormer ROI-Faktor. [ROI=Return On Investment, deutsch = allg. für Investmentrendite, der Ertrag einer unternehmerischen Leistung oder “Anstrengung”]

Du solltest ständig an der Verbesserung der Bounce Rate [Absprungrate] arbeiten, da sich dadurch der Nutzwert für den Besucher verbessert und dadurch wiederum der ROI für deine Website. Im Klartext bedeutet eine Reduzierung der Bounce Rate um 25% auch 25% mehr Besucher, die eine Aktion auf deiner Seite  ausführen könnten.

[Was ist nun eine gute Bounce Rate bzw. Absprungrate für eine Website? Laut Google sind 40%  ein guter Durchschnittswert (je niedriger desto besser). Das ist allerdings sehr allgemein, da es auf den Seitentyp ankommt! Für Service Seiten sollten die Werte niedriger sein und für Blogs oder Landing Pages ist ein höherer Wert aber auch nicht tragisch. Am besten ist es, wenn man seine Landing Pages anhand des Referral Taffic (Besucherquellen – Verweise) analysiert. Ein Beispiel: Ich habe einen Partner, der sich sehr stark in meinem Produktumfeld engagiert und ich weiss, dass seine Besucher genau in meine Zielgruppe passen. Also versuche ich auf der Partnerseite einen Link zu meiner Website verbunden mit einem interessanten Artikel zu positionieren. Ich weiss dann schoneinmal, dass die Leute die von der Website meines Partners kommen sich für mein Produkt stark interessieren. Wenn ich nun sehe, dass die Mehrzahl der Leute sofort wieder abspringt (bouncen) wenn sie meine Seite sehen, weiss ich dass mein Angebot noch nicht attraktiv genug ist und ich an der Verbesserung arbeiten muss.]

 

Lektion Nr. 24: Deine SEO- und Produkt-Teams müssen eng zusammenarbeiten

– Gute Produkte für SEO zu haben ist eine der Grundvoraussetzungen für die Suchmaschinen-Optimierung. Daher musst du eng mit dem Produkt-Team zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die Webseiten auch dementsprechend optimiert werden.

Schlecht abgestimmte Teams können viel Zeit damit vergeuden, wenn sie allein damit beschäftigt sind der Optimierung der letzen Produktneuerscheinungen hinterherzurennen.

 

Lektion Nr. 25: Entwickler lieben es hochtrabend über ihre Arbeit zu reden

– Lass dich davon nicht einschüchtern. Behandle sie mit Respekt und versuche auf ihrem Level zu kommunizieren. Die Zusammenarbeit mit Technik-Köpfen muss nicht so kompliziert sein wie du glauben magst.

 

Lektion Nr. 26: Lang lebe der <title> tag!

[Der Titel-Tag, ist das Erste, was von einem Suchergebnis zu sehen ist und von ihm werden  i.d.R. auch nur 55-60 Zeichen angezeigt. Versuche im Titel den Seiteninhalt so treffend wie möglich zu beschreiben und nutze dabei die wichtigsten Keywords der Seite, da sie eine besonders hohe Gewichtung im Title haben d.h. auch unbedingt mit dem Inhalt harmonieren soll.]

 

Lektion Nr. 27:  301’er Weiterleitungen und 404-Seiten sind von großer Bedeutung

– Wenn du diese beiden Seiten-Komponenten nicht optimiert hast, dann verpasst du eine der großen Möglichkeiten, Web-Besucher auf deine Seite zu bekommen.

[Als ich gerade gegoogled habe und eine Seite auf Platz 2 des SERPs geklickt habe, kam der 404-Fehler, also dass die Seite nicht gefunden werden konnte. Das ist natürlich der Gau eines jeden Links! Und wenn er dann auch noch so gut bei Google platziert ist, ist das extrem ärgerlich! Denn Google bietet dem Suchenden sofort an, sämtliche Seiten dieses Anbieters aus den Suchergebnissen auszublenden! Hart aber fair, wenn man bedenkt wie viele Webseiten Google im Index hat. Und Google ist schließlich am Wohl seiner Suchenden interessiert und versteht da ein Pardon! 

Eine 301’er Weiterleitung benutzt man z.B, wenn man eine komplette Domain oder eine einzelne Website permanent umleiten muss.
I.d.R. hat man diesen Fall häufig, wenn man seine Webseitenstruktur ändert und dadurch Webseiten an einen anderen Ort verschiebt und/oder auch dabei umbenennt. Dadurch ändert sich i.d.R. der Name und der dazugehörige Pfad zur betreffenden Webseite. Für SEO ist das extrem wichtig, das korrekt zu machen, denn ist einmal eine Website im Netz bekannt, dann möchte man den Pagerank und die Auffindbarkeit weiterhin sicherstellen. D.h. die Website ist bei Suchmaschinen im Verzeichnis (indexiert) und viele Webseiten wie Kataloge, Bookmarkdienste, Partner, Webblogs, Foren etc. haben evtl. haben einen wertvollen Link auf diese Seite gesetzt!

Wenn man nun keine 301’er Weiterleitung einrichtet, wird diese Webseite durch die Umbenennung auf einen Schlag nicht mehr mit dem alten Link auffindbar und wertlos. Weiterhin wird der Pagerank der gesamten Webseite davon beeinflusst, wenn Google merkt, dass der Link nicht mehr funktioniert.

Um das zu vermeiden richtet man den „301 Redirect“ für die betreffende Webseite ein. Er wird i.d.R. Server-seitig per .htaccess-Datei eingerichtet. Der Server “weiß” dann, wenn der Link angefordert wird und leitet ihn automatisch auf die neue Adresse um. Dabei wird auch der Pagerank der alten Seite auf die neue Seite weitervererbt.

Der Code dieser .htaccess Datei, die du einfach in dein Root-Verzeichnis legst (das funktioniert auf Linux-Servern!):

RewriteEngine On
Redirect permanent /name-der-seite.html http://meine-domain.de/verzeichnis-name/neuer-name.html

Auf Windows-Servern verwendet man u.a. die httpd.ini. mit dem Code:

RewriteRule ^name-der-seite\.html$ neuer-name-der-seite.html [NC,R=301] 

Die 404-Fehlerseite ist bestimmt schon jedem einmal begegnet, nämlich immer dann wenn man einen Link falsch eingegeben hat, oder aber wenn keine 301’er Weiterleitung eingerichtet wurde, denn dann bekommt man die Meldung, dass die angeforderte Seite nicht existiert. Diese unerfreuliche Fehlerseite hat normalerweise ein Standardaussehen, dass man aber ändern auch individuell anpassen kann. Hierzu erstellt man eine einfache Webseite die bei dem Fehler aufgerufen werden soll und gibt den Ort ebenfalls folgendermaßen in der htaccess. -Datei (Linux-Server) an:

ErrorDocument 404 /notfound.html

Optimal ist es dann, wenn der User einen Hinweis bekommt wie er sein eigentliches Ziel finden kann! Hier hat man die Möglichkeit z.B. einen Link zur Sitemap anzugeben oder die praktische Suchmaske von Google, das “404-widget” einzubinden.

 

Lektion Nr. 28: SEO ist magisch

– nachdem ich Suchmaschinenoptimierung für hunderte von Seiten gemacht habe, stelle ich fest, dass immer etwas Ungewisses im Spiel ist. Oftmals ist die Situation einer Website nicht 100%ig klar, was zu gewissen Ergebnissen führt. Also sei stets auf diesen magischen Faktor vorbereitet.

 

Lektion Nr.  29: Der “Relevanz-Faktor”einer Website ist durch nichts zu ersetzen

– Egal, ob in Beziehung zu Inhaltsoptimierung (Content Creation), Seiten-Optimierung (On-page Optimization) oder Link-Aufbau (Link Buildung), der Relevanzfaktor ist bedeutend und sollte oberste Priorität deiner Website sein.

[Relevanz ist ein Faktor der z.B. durch die Wertigkeit der auf dich verweisenden Links errechnet wird. Ist deine Seite gut, dann linken auch andere gute Seiten auf dich, die einen hohen Pagerank (Googles Rang-Faktor) haben. Ist deine Seite durchschnittlich, wirst du i.d.R. ebenfalls nur durchschnittliche Seiten haben, die wenn überhaupt auf dich zeigen (linken).]

 

Lektion Nr. 30: Seit 1999 ist Geschwindigkeit ein Maßstab

– Je schneller deine Website ist, desto besser
(auch wenn Viele nicht daran denken)

[Du solltest deinen Provider daher auch nach diesem Kriterium gut auswählen und nicht zu geizig sein. Ist ein Web-Server oft langsam und gerade wenn der Suchmaschinen-Bot vorbeischaut oder in dem Moment sogar nicht einmal ansprechbar ist, dann merkt er sich das. Die Google Webmasters Tool warnen dich in solch einem Fall und zeigen auch Geschwindigkeits-Messwerte an.
Denn das ist auch ein Qualitätskriterium einer Website, das bei den Algorithmen der Suchmaschinen eine Rolle spielt. Denn spricht eine Seite schon beim ersten Aufruf sehr langsam an, spingen viele User bei Ihren Recherchen sofort ab und klicken das nächste Suchergebnis an. Auch zu beachten ist hierbei, dass Google merkt wie lange ein Nutzer einen Link im Suchergebnis besucht hat. Kommt der Nutzer nämlich schnell wieder zurück und probiert einen neuen Ergebnis-Link, ist das ein Zeichen, dass der Nutzer unzufrieden war. Wiederholt sich das bei vielen Nutzern zur gleichen Suchkombination, dann ist das ein klares Zeichen für Google die Position der Seite im Suchergebis zu korrigieren. Also kann ein langsamer Server deine Website negativer beeinflussen als man zuerst denken mag.]

 

Lektion Nr. 31: „wurde nicht geliefert“ ist kein Problem

– Auch wenn du nicht alle Informationen bekommen hast kommst du trotzdem voran, wenn du das Produkt und dessen Kunden verstehst.

 

Lektion Nr. 32: Versuche niemals deine Mitbewerber übers Ohr zu hauen

– Es ist immer besser für dein Karma zwiespältige Aktionen zu unterlassen. Nutze deine Energie lieber dazu einen Extra-Link aufzubauen oder mehr SEO für deine Website zu machen. Denn s:olange Du nicht auf den obersten Plätzen der Suchergebnisse (SERPs) bist, brauchst du auch keine Verteidigungshaltung einnehmen (und wenn ja, dann ist Angriff die beste Verteidigung).

 

Lektion Nr. 33: Versuche immer vom Mitbewerb zu lernen

– Sei nicht frustriert, wenn du nicht in den Suchergebnissen erscheinst. Versuche stattdessen die Strategien deiner Top-5 Konkurrenten herauszufinden, die dich abhängen (outrank). Und dann schlag zurück, indem du sie einfach auf deiner Seite anwendest.

 

Lektion Nr. 34: Das Einzige, was ich bei Yahoo vermisse, ist der Open Site Explorer #link-analysis-tool

– mal im Enrst, wir sprechen über ein Unternehmen, dass der Zeit hinterherhinkt

[Der “Yahoo Site Explorer” war ein sehr beliebtes SEO-Link-Analyse-Tool (oder schlicht Backlink-Tool), das im November 2011 eingestellt wurde.
Ein Backlink-Tool erfasst Linkdaten zu Domains und analysiert diese nach verschiedenen Kriterien. Die erfassten Daten liefern wertvolle Informationen über Backlinkprofile der Kunden-Websites  und deren Konkurrenz.

Übersicht kostenloser Linkanalyse- und Backlink-Tools

Es lohnt sich einen Blick auf  folgende Tools zu werfen:
ahrefs, backlinktest, backlink watch, lekko, domainvalue, LinkDiagnosis,exalead, OpenLinkGraph, MajesticSeo, seoattack und Seokicks. Für einen Überblick der Tools ist dieser Link hilfreich.

Besondere Beachtung sollte man aber vor allem dem “Open Site Explorer” von SEOmoz schenken, wo man ein sehr professionelles Seo-Werkzeug vorfindet. Bei diesem Tool sind allerdings nicht alle Funktionen kostenlos. SEOmoz beschreibt die Stärken des Tools folgendermaßen:

  • Finden Sie heraus auf welchem Website-Typ über Ihre Website diskutiert wird und welche Seiten zu Ihnen linken
  • Finden und beseitigen Sie Fehler oder Unterlassungen von Links, die auf Ihre Website zeigen
  • stellen Sie fest, woher Mitbewerber Links erhalten und lenken Sie dadurch Ihre Marketing-Aktivitäten für mehr Aufmerksamkeit gezielt auf diese Bereiche
  • Vergleichen Sie Ihre Link-Daten mit denen der Mitbewerber, um die Konkurrenz einschätzen zu können und Strategien zu entwickeln, um Konkurrenz-Sites einzuholen
  • Finden Sie heraus, welche Ihrer Seiten über die höchste Relevanz verfügen sowie fehlerhafte Links]

 

Lektion Nr. 35: Bezahl’ nicht für trendige SEO-Tools, bau’ sie dir selbst

– Auf dem Markt gibt es hunderte großartige Tools, doch sind meine Lieblings-Tools die, die wir intern selbst gebaut haben, um die einfachen Aufgaben schneller zu erledigen.

 

Lektion Nr. 36: Gutes Ranking ist nicht käuflich

– Geld hilft zwar dabei, doch was du brauchst, ist eine gute Strategie.

 

Lektion Nr. 37:  Es ist besser sicher zu sein, als zu bereuen

–  Das gilt für alle SEO-Taktiken. Google wird rigoroser und rigoroser, also vermeide unbedingt alles, was als Überoptimierung (Overoptimization) ausgelegt werden könnte.

[Sei natürlich – Google erkennt sofort, wenn eine Website an allen Ecken optimiert wurde, ohne dass die Inhalte wirklich danach besser wurden. D.h. man outet sich durch zu viele wiederkehrende Keywords in allen Beziehungen. Auf z.B. Bildern, Alt-, Anchor und Title-Tags von Links. Da viele Seiten im Netz nicht optimiert werden und trotzdem gute Inhalte haben, merkt Google sehr leicht, wenn man unnatürlich ist. Denn Google wird selbst immer natürlicher. So erkennt Google auch Synonyme und Ihren Verwandschaftszusammenhang. Wenn du z.B. einen Link für einen tollen Schuh setzt, dann benutze nicht das Keyword „Schuh“ im Anchor Tag sondern eher etwas wie „wandern ohne Blasen“… :)!. ]

 

Lektion Nr. 38: Baue nicht Links sondern Kunden auf

– Google-Updates (Neuauflagen der Suchmaschinen-Algorithmen) können dein Geschäft nicht zerstören, wenn es auf Menschen aufgebaut ist und nicht auf Suchmaschinen-Messwerten.

[Wenn du strategisch Links einkaufst, die nicht von echten Partnern oder Kundenbeziehungen stammen, dann kann Google evtl. die eingekauften künstlichen Links von heute auf Morgen entwerten und dein Geschäft in den Abgrund stürzen… besonders dann, wenn alle deine Links nicht “natürlich” sind.]

 

Lektion Nr. 39: Ein Zuviel von ‘egal was’ ist schlecht

– Du solltest keine Technik überbewerten und sie zu stark anwenden. Denn schon in einem Jahr könnte deine Linkaufbau-Technik bestraft werden (und dir den Hals brechen.) Also wenn sich etwas moralisch falsch anfühlt, lass die Finger davon.

 

Lektion Nr. 40: SEO kann auf viele Aspekte deine Lebens angewendet werden

 

Lektion Nr. 41: Leiste stets Erstaunliches

– Das ist die einzige Regel in meinem Leben, an der ich festhalte. Genau deswegen hatte ich einige erstaunliche Möglichkkeiten. Gute Arbeit wird dir immer helfen – probiers’ aus und Du wirst sehen!

 

Lektion Nr. 42: Bau dir eine Armee auf

– Ross Hudgens war der Erste, den wir unter Vertrag genommen haben und heute gehört er zu einem unserer Besten.

 

Lektion Nr. 43: Schnapp’ mal frische Luft

– In der SEO-Industrie passiert soviel, dass Du manchmal einfach eine Pause brauchst. Nimm dir Urlaub, trink ein Bier und vergiss nicht, dass es noch ein Leben neben dem Computer gibt.

 

Lektion Nr. 44: Verbessere deine Klick-Rate (CTR=Click Through Rate), indem Du auf Reklame achtest

– Reklame muss Aufmerksamkeit innerhalb von Sekundenbruchteilen erzeugen. Das macht sie zu Meistern des schnellen Verkaufens. Wenn dir einmal eine Werbung ins Auge fällt, dann analysiere, was sie gemacht hat und wie sie deine Aufmerksamkeit erregt hat.

 

Lektion Nr. 45: Die Happy-Hour ist der beste Zeitpunkt für Ideen

– Oft ist es so, dass du die besten Ideen dann hast, wenn du nicht direkt an deine Arbeit denkst. Wenn du dich mal mit irgendwas festgefahren hast, dann schnapp’ dir ein Bierchen und schlafe eine Nacht darüber.

 

Lektion Nr.  46: Netzwerken ist das Wichtigste in den ersten 5 Jahren deiner Arbeit

– Fang als Tagelöhner an. Um zu irgendetwas im Leben zu kommen, musst du die richtigen Leute treffen. Also geh’ raus, such dir eine gute Position und konzentriere dich auf das Wissen von Experten. Der Erfolg kommt mit der Zeit und tatsächlich kann ich meine Schlüssel-Errungenschaften an Leuten festmachen, die ich in den ersten 5 Jahren meiner SEO-Tätigkeit kennengelernt habe.

 

Lektion Nr. 47: Teile dein Wissen

– SEO ist nicht einfach, was bedeutet, dass du immer Gelegenheit haben wirst anderen helfen zu können. Sei nicht geheimnistuerisch mit dem was du tust. (Zum Teufel!, meistens wenn ich Alles weitergebe, reagieren die Leute nicht einmal darauf). Trotzdem bereitet es ein gutes Karma,  also teile dein Wissen und Gutes wird dir widerfahren.

 

Lektion Nr. 48: Erkläre so vielen Leuten wie möglich, wie etwas funktioniert

– Du weißt nie wann diese Menschen dir einmal dafür mit zukünftigen Geschäften danken werden

[bes. im Sinne von engl. Referrals, d.h. geschäftlichen Empfehlungen oder evtl. auch Links]

 

Lektion Nr. 49: Es gibt einen Unterschied zwischen Marketing, Werbung und Markenführung (Branding)

– Wenn du den Unterschied nicht kennst und nicht für jeden Aspekt deines Geschäfts eine passende Strategie hast, dann fehlt etwas.

 

Lektion Nr. 50: Es wird immer ein Auf und Ab geben

– Glaube nicht, dass wenn es einmal gut läuft, auch immer so bleiben wird. Wenn es schlecht läuft, dann lass dich nicht entmutigen und gib nicht auf.

 

Lektion Nr. 51: Behalte bei allem was du tust immer die Nachhaltigkeit im Hinterkopf

– Das trifft wahrlich auf Alles zu, ob es um Suchmaschinenpositionierung, Einkommen, Glück oder alles andere im Leben geht.

 

Lektion Nr. 52: Die Stadt in der Du lebst spielt eine wichtige Rolle

–  In einer Stadt wie San Francisco zu leben, wo sich die (SEO-)Szene konzentriert inspiriert und motiviert mich jeden Tag aufs Neue.

 

Lektion Nr: 53: Riskier’ etwas

– Stelle es schlau an und pass auf nicht betriebsblind zu werden.

 

Lektion Nr. 54: “Dampfplaudern”  hilft

– Es ist nicht nötig den Bogen dabei zu überspannen, doch hab’ keine Angst ab und zu mal die SEO-Szene so richtig aufzumischen.

[Die Redewendung „Dampfplaudern“ stammt aus dem sympatischen Wortschatz von Mario Fischer und war für die Übersetzung recht passend an dieser Stelle. Mario Fischer ist Professor für Wirtschaftsinformatik , Web Usability Experte und Google Kenner. Sein Buch „Website Boosting 2.0“ ist meiner Meinung das Beste, das es auf dem deutschen Markt im Bereich SEO / Digital Marketing gibt. Ein Buch, das über die gesamte Länge nicht nur außerordentlich informativ ist, sondern auch noch sehr unterhaltsam und motivierend geschrieben ist.]

 

Lektion Nr. 55: Schleim’ dich immer schön ein… 

– Ob du  mit Investoren oder Kunden verhandelst, mach dir bewusst, dass dein Auskommen und Glück i.d.R. in den Händen anderer liegt. Also schleim dich hin und wieder mal bei ihnen ein.

 

Lektion Nr. 56: Denke in skalierbaren Maßstäben

– Halte dir das immer vor Augen, denn das ist der Schlüssel zu höherem Profit

 

Lektion Nr. 57: Verfolge stets eine Strategie

– Die Welt hält genug Ressourcen dafür bereit, sodass du niemals das Gefühl haben musst Dinge ziellos angehen zu müssen.

 

Lektion Nr. 58: Dafür gibt’s doch schon ne’ App!

– Egal welches Problem du haben magst, heutzutage gibt es eine App für alles. Ob es um Suchmaschinenoptimierung (SEO) dreht oder das Leben, es liegt nur eine Google-Suche von dir entfernt.

 

Lektion Nr. 59: Mach’ um Anwälte einen großen Bogen!

– Ob sie auf deiner Seite stehen (in Form von Anwaltskosten) oder nicht (wenn du verklagt wirst) – sie kosten immer viel Geld und man sollte sie wirklich unbedingt vermeiden.

 

Lektion Nr. 60: Feure schnell

– Schlechte Angestellte schaden den Leuten in ihrem Umfeld viel mehr, als dass es schadet sich von ihnen zu trennen.

 

Lektion Nr. 61: Optimiere nicht auf Social Media, sei “social”

– Du musst nicht versuchen „natürlich auszusehen“ wenn du natürlich bist.

 

Lektion Nr. 62: Mensch! mach’s einfach!

 

Lektion Nr. 63: Verlass dich nicht auf das Geld Anderer

– Wenn du ein Unternehmen gründest, mach es nicht des reinen Geldverdienens wegen. Selbst wenn du eine SEO-Kampagne machst, kannst du es noch mit wenig bis gar keinem Geld machen.

 

Lektion Nr. 64: Lies Bücher!

– Science-Fiction, Sachbuch, was auch immer. Lesen hilft deinen Schreibstil zu verbessern und versorgt dich mit tonnenweise neuen Ideen.

 

Lektion Nr. 65: Lerne Modeerscheinungen von Trends zu unterscheiden, bei SEO oder im Leben

– Spring nicht auf jeden Zug auf, der an dir vorbei rauscht, wenn er nicht in dein Gesamtkonzept passt.

 

Lektion Nr. 66: Vermeide den SEO-Kater

– Genau wie du dich nach zu viel Alkohol am nächsten Morgen elend fühlst, so kann dich auch ein Zuviel an SEO-Infos überfordern. Vermeide eine Informationsüberflutung bei Nachforschungen zu nur einem bestimmten Thema, dass dich gerade interessiert.

 

Lektion Nr. 67: Mehr ist nicht immer auch besser

– Praktiziere SEO mit Augenmaß in Übereinstimmung mit deiner Gesamtzielsetzung und Vision.

 

Lektion Nr. 68: Vernachlässige nicht Familie und Freunde

– Wenn die Beziehung zu deiner Familie und deinen Freunden in die Brüche geht, weil du nur noch an die Arbeit denkst, dann werden sie auch nicht für dich da sein, wenn du sie am nötigsten brauchst.

Lektion Nr. 69:  Erwirtschafte Gewinne, aber mit Bedacht

– Stürze dich nicht in eine Finanzierung ohne vorher genau die Folgen für dein Geschäft durchdacht zu haben. Vertraue auf dich und nutze dieses Vertrauen, um an deinem Wachstumsplan festzuhalten, den du für dein Unternehmen aufgestellt hast.

 

Lektion Nr. 70: Falls du scheiterst, dann scheitere schnell.

– Wenn etwas nicht funktioniert, dann lass schnell los damit der Weg für neue Ideen frei ist.

 

Lektion Nr. 71: Konzentriere dich auf Gewohnheiten.

– Ziele zu haben ist wichtig, aber es sind die guten Gewohnheiten, die es dir erlauben deine Visionen zu erreichen.

 

Lektion Nr. 72: Hinterfrage dein Wissen.

– Nimm dir die Zeit, um beurteilen zu können, was funktioniert, ob bei SEO-Kampagnen oder in deinem Leben.

 

Lektion Nr. 73:  Mach’ dich auf  den Druck gefasst, den ein öffentliches Leben mit sich bringt.

– Es ist partout nicht alles schlecht, aber es ruht schon ein gewisser Druck auf Persönlichkeiten, die in der Öffentlichkeit bestehen müssen. Lass dich nicht auf die Welt des Webmanagements ein, wenn es dir nicht recht ist von Unbekannten online gefunden zu werden.

 

Lektion Nr. 74: Schenke Trolls keine Beachtung.

– Es gibt Leute, die einfach nur zum Kotzen sind. Doch lass es nicht zu, dass sie dich auch runterziehen!

[Trolls ist eine geläufige Bezeichnung für “Online-Provokateure”, wie Neider, Dampfplauderer oder Besserwisser, die einfach nur schlecht über jemand herziehen ohne objektiv oder konstruktiv zu bleiben.]

 

Lektion Nr. 75: Du kannst nicht alles haben.

– Oder jedenfalls nicht alles auf einmal.

 

Lektion Nr. 76: Vermeide die Einkommens-Inflation.

– Wenn du mit deinem Unternehmen erfolgreich bist, sollte dein Einkommen auch entsprechend steigen. Doch bleibe vorsichtig und achte darauf, dass deine Ausgaben nicht überhand nehmen. Selbst die besten Leuten haben mal Pech, also übernimm dich nicht.

 

Lektion Nr. 77: Sei dankbar.

– Finde jeden Tag mindestens einen Menschen dem du „danke!“ sagst.

 

Lektion Nr. 78: Ernähre dich gut und treibe regelmäßig Sport.

– Ich mag gutes Bier und reichhaltiges Essen wie jeder andere auch. Doch weiß ich, dass ich produktiver bin wenn ich gesund bin. Also genieße alles in Maßen!

 

Lektion Nr. 79: Wenn du es nicht brauchst, dann kauf’ es nicht!

– Jage nicht jedem neuen, viel versprechenden SEO-Tool oder eBook hinterher. Arbeite mit dem was du hast und investiere nur, wenn du es dir wirklich leisten kannst.

 

Lektion Nr. 80: Gebe deiner Community etwas zurück.

– Nimm dir jedes Jahr die Zeit den weniger Glücklichen zu helfen, in der Erkenntnis dessen mit dem du gesegnet wurdest.

 

Lektion Nr. 81: Verfolge deine Ideen mit Sorgfalt

– Auch wenn du dutzendweise großartige Ideen hast, setzte sie nicht gleich alle um. Warte auf den passenden Moment.

 

Lektion Nr. 82: Lerne nein zu sagen.

– Nicht jede Anfrage, die du bekommst wird gut zu deinem Unternehmen passen. Falls eine Gelegenheit nicht mit deiner langfristigen Vision übereinstimmt, lehne sie ab.

 

Lektion Nr. 83: Übernimm dich nicht.

– Mehr Kunden und Projekte, als du abwickeln kannst führen zu Stress und vollkommender Erschöpfung (Burnout). (Von verpatzten Abgabeterminen ganz abgesehen!) Vermeide das soweit es geht.

 

Lektion Nr. 84: Weg mit der Unordnung.

– Aufgeräumter Schreibtisch = auf geräumter Geist

 

Lektion Nr. 85: Bei der SEO-Arbeit ist es wie im Leben: Es gibt es keine Abkürzungen.

– Jeder, der dir was anderes sagt, versucht dir nur was zu verkaufen.

 

Lektion Nr. 86: Hör auf zu meckern und mach die Arbeit.

– Beklag’ dich nicht darüber wie schwer es ist an gute Links oder Top-Positionen in Suchergebnissen zu kommen. Investiere diese Energie in deine Arbeit und du wirst viel mehr Erfolge verbuchen können.

 

Lektion Nr. 87: Konversionsraten (Conversion Rates) sollten dein oberstes Ziel sein.

– SEO bringt nur etwas, wenn du unterm Strich eine Verbesserung durch deine Anstrengungen verzeichnest.

[Als Konversionsrate (CR) wird im SEO der Prozentsatz der Besucher bezeichnet, der ein Ziel erfüllt. Eine Anstrengung ist hier eine Marketingmaßnahme wie z.B. die auf ein Produkt optimierte Webseite, wo der potentielle Kunde eine Bestellung aufgibt, eine Anfrage tätigt oder sich einen Newsletter abonniert. Der Besucher konvertiert sozusagen von einem passiven Besucher zu einem aktiven, indem er eine beabsichtigte Aktion auf der Webseite ausführt.]

 

Lektion Nr. 88: Behalte immer deinen ROI im Auge.

– Bewerte deine SEO-Maßnahmen kritisch und werfe schonungslos alle SEO-Techniken über Bord, die nicht zu einem positiven ROI deiner Webseite beitragen.

[ROI = Return on Investment, Erklärung bitte unter Lektion 23 nachlesen]

 

Lektion Nr. 89: Selbst die kleinsten Maßnahmen sind entscheidend.

– SEO kann unüberschaubar sein, selbst wenn du nur einen neuen Link pro Tag bekommst, wird das auf lange Sicht den Unterschied machen.

 

Lektion Nr. 90: Höre auf Matt Cutts.

[Wer ist Matt Cutts? Traum eines SEO ist es: Wissen wie Google tickt. Matt Cutts verfügt über das geheime Wissen wie Google’s Suchmaschine arbeitet. Er ist Software Ingenieur in Google’s Suchqualitäts-Team und arbeitet daran die Suchmaschinenergebnisse (SERPs) immer besser zu machen, damit Benutzer finden, was sie wirklich suchen und keine SPAM-Webseiten! SPAM-Webseiten sind Webseiten, die scheinbar interessante Inhalte haben aber zum Leid der Nutzer nur Massenprodukte zum Kauf anbieten – also das Problem eines Suchenden nicht lösen und Ihn nur verärgern. Matt Cutts arbeitet daran, dass Google’s Suchmaschine immer besser zwischen künstlich optimierten und Webseiten mit echten und qualitativ hochwertigen Inhalten unterscheiden kann – und daher besser in seinen Suchergebnissen positioniert.

Google versucht die Qualität einer Website anhand einer Unzahl von Faktoren zu bewerten, die auf Sucherfahrungen und Empfehlungen anderer Webseiten zu einer Webseite beruhen. Früher konnten SEO’s dies leicht manipulieren. Doch heutzutage bestraft Google Webseiten, die offensichtlich versuchen die Suchmaschine hinters Licht zu führen (suche hierzu bei bei Google, Bing etc.: „Black Hat Seo“. Daher sollten SEO’s den Webmasters Channel, Twitter- und Google+ Beiträge von Matt Cutts verfolgen. Denn wenn Google eine Webseite bestraft, wird sie nicht mehr oder schlecht gefunden.]

 

Lektion Nr. 91: Übernimm’ dich nicht.

– Wenn du einen Job nicht machen kannst, dann sag es deinen Kunden auch! Denn Nichts ruiniert deinen Ruf so schnell, wie wenn du dich übernimmst und einem Job schlecht machst.

 

Lektion Nr. 92: SEO ist ein Rennen und kein Kurzstreckenlauf.

– Sei nicht frustriert, wenn du nicht sofort Erfolge verbuchst. Für SEO brauchst du einen langen Atem.

 

Lektion Nr. 93: SEO ist nicht das Maß aller Dinge.

– Es gibt eine Menge anderer Wege, um an Online-Besucher zu kommen. Wenn SEO nicht funktioniert, heißt es noch lange nicht, dass keine dutzend anderen Techniken in Fragen kommen können, um eine Webpräsenz aufzubauen.

 

Lektion Nr. 94: Backlinks zu halten ist am einfachsten, wenn man erstklassige Inhalte publiziert

–  Gute Inhalte zu erstellen und andere Leute dazu bekommen sie zu teilen ist eine der einfachsten Erfolgsrezepte, um Backlinks zu generieren.

 

Lektion Nr. 95: Mit der SEO-Arbeit wird man nie fertig.

 

Lektion Nr. 96: Kaffee ist kein Ersatz für guten Schlaf.

– Du kannst keine gute Arbeit leisten, wenn du 3 Tage am Stück wach warst. Also hör damit auf und besorge dir einen guten Nachtschlaf.

 

Lektion Nr. 97: Es gibt immer etwas, was du besser machen kannst.

– Selbst SEO-Profis machen regelmäßig Fortbildungen zum festen Bestandteil ihres Jobs. Also mach es dir zur Priorität dich immer weiter verbessern zu wollen.

 

Lektion Nr. 98: Mach dir regelmäßige Marktbeobachtung zur Routine.

– Versuche jeden Tag Schlagzeilen von SEO-Nachrichten im Auge zu behalten (Ich nutze hier seo.alltop.com) , damit du keine wichtigen Nachrichten verpasst.

 

Lektion Nr. 99: Mach regelmäßig digitale Forschungssemester.

– Wenn es bei Bill Gates funktioniert, wird es wahrscheinlich auch bei dir funktionieren. Also nimm dir jedes Jahr ein paar Tage Zeit, um deine Informationsquellen neu zusammenzustellen oder zu optimieren.

 

Lektion Nr. 100: Du kannst Google nicht austricksen!

– Google nimmt jedes Jahr aufs Neue einige der besten Wissenschaftler, Ingenieure und Doktoranden unter Vertrag. Die Chancen stehen daher wirklich schlecht, dass du mal auf einen raffinierten Trick in einem Blog stößt, der Google’s Beraterstab überlistet.

 

Schlusswort

“Wenn ich eins in 10 Jahren meiner Arbeit gelernt habe, ist es, dass die Erfahrung aus eigenen Fehlern zu lernen, durch nichts zu ersetzen ist.
Du wirst Fehler machen – und es wird dir übel zusetzen – doch wenn du wie ich die Lektionen aus diesen Erfahrungen lernst, dann wirst du letzten Endes schneller erfolgreich, als wenn du deine Fehler unter den Teppich kehrst.

Halte dir dies vor Augen und frage dich jetzt: Was waren deine größten Fehler und was hast du daraus gelernt?”
(Sujan Patel)

Über den Autor der 100 Lektionen in der englischen Originalfassung:

Sujan Patel ist Mitbegründer von Single Grain, einer SEO-Agentur aus San Francisco, Kalifornien. Single Grain ist darauf spezialisiert Startup- und den “500 (umsatzstärksten) Fortune Unternehmen” bei ihrer Digital Mareting Strategie zu helfen.

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10 Gedanken zu „Suchmaschinenoptimierung in 100 Lektionen, oder was ist SEO?!

  1. Arnd

    Hallo Holger,

    bin begeister, dass Du kostenlos diese Hammertipps rausgelassen hast. Andere machen da einen Videokurs und eine monatliche Mitgliedschaft draus – natürlich mit Beitrag. Hochachtung. Nun sehe ich mir meine Webseiten mal unter einem anderen Blickwinkel an, obwohl nicht blauäugig meine Seiten aufgebaut habe:-)) Du hast aber recht, man kann nie genug tun. Danke Dir.

    Nur wegen der Neugierde – kennst Du vielleicht Prof. Dr. Peter Feist, der schon seit Jahren in Brasilien lebt, ein Freund von mir ist und sich in der Gegend Natal rumtreibt:-)?

    Beste Grüße
    Arnd

    Antworten
    1. Holger Jung-Gercke Artikelautor

      Hallo Arnd,
      das freut mich zu hören :). Ich denke auch, dass man mit den SEO-Tipps hier das wichtigste Grundwissen bekommt und dann nur noch die eigene Erfahrung einen zum Profi macht. Meine Devise ist eben auch die, das man nur mit wirklich hochwertigem und nützlichen Content vorankommt. Daher freue ich mich, wenn du den Artikel weitergibst :)))
      Herrn Prof. Dr. Feist kenne ich leider nicht, doch ist Brasilien auch so riesig, dass man sich gar nicht vorstellen kann wie viele Deutsche hier leben.
      Viele Grüße und Danke für deinen netten Kommentar
      Holger

      Antworten
  2. Nils Okun

    Hallo Holger,
    hervorragender Bericht. Sehr informativ und gut geschrieben, für mich als Laien ein ausgezeichneter Einstieg in dieses hochkomplexe Thema. Die Bedeutung der SEO kann man wohl gar nicht hoch genug einschätzen; das wird mir immer klarer, auch jetzt nach Deinem Artikel. Ich habe in Brasilien eine Anzahl von Arbeitskontakten, die in diesem Bereich sehr viel Nachholbedarf haben und ich würde sie gerne Dich verweisen. Auch wir beide sollten unbedingt Kontakt aufnehmen, ich bin mir fast sicher, dass Du mir bei der Neugestaltung meiner Intenetseite behilflich sein kannst.
    Beste Grüsse Nils

    Antworten
  3. Fototavi

    Top Artikel kann man nur sagen. Was leider fehlt und meiner Meinung nach dennoch von (entscheidender) Rolle spielt ist die KW-Dichte. Bin momentan bei ca. 1,8% und auf Seite 4. Die Konkurrenz hat deutlich mehr, in einigen Fällen sogar über 5% und erstaunlich wenig Text auf der index (dafür aber textlinks mit hardcore kw im Anker-Text). Das ist schon erstaunlich wenn man dann von Content spricht. Bei mir sind ca. 800 Wörter schon ein Roman.

    Bin gespannt auf neue Tipps und jojel ist besiegbar (er wurde nur schlauer)
    Grüße aus Köln

    Antworten
    1. Christoph Decker

      Zum Thema Keywordsdichte: Die Angabe der Keywordsdichte von z. B. 4 – 8 % gehört der Vergangenheit an. Besser ist es die Termgewichtung nach der Formel WDF x IDF zu berechnen. Dabei wird auch die Keywordsdichte der 10 besten Google-Wettbewerber-Rankings mit berücksichtigt. Kostenlos kann man z. B. folgendes Tool nutzen: http://onpage-tool.de/.
      Ich erziele mit dem kostenpflichtigen XOVI-Tool sehr gute Ergebnisse.

      Antworten
      1. Holger Jung-Gercke Artikelautor

        Hallo Christoph, Du hast vollkommen Recht! Keyworddichte ist ein alter Hut und ich sollte das sobald wie möglich updaten!
        Ich sehe gerade auch, dass dieses Thema nicht im Beitrag sondern in einem Kommentar vorkam. Gut, dass du es gesagt hast!

        Antworten
  4. Rickey

    Gerade für einen SEO Newbie wir für mich extrem super! vor allem der Punkte, dass man sich nicht so reinsteigern soll und einfach mal WARTEN soll, was mir extrem schwer fällt vor allem weil es ein e-commerce / eigenes Projekt ist (und ich für niemanden arbeite)

    >> da fällts noch schwerer ruhig zu bleiben, wenn das Ranking hoch oder runter geht…

    DANKE! ;)

    Antworten

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