Brasilien: Großes Potential im Tourismusmarkt

Der Strand von Copacabana und Leme, Rio de Janeiro Brasilien
Brasilien hat seine Möglichkeiten in der Tourismusindustrie in vielen Teilen noch nicht ausgeschöpft. Dies ergab eine Analyse bei dem gestrigen Treffen (13.12.2012)  von Tourismusexperten aus Italien und Brasilien. (Quelle Brasil News)

 

Bisher spielte der Tourismus außerhalb des Mercosur-Verbundes für Brasilien nur eine untergeordnete Rolle, was sich in den kommenden Jahren stark ändern dürfte.
Wurde bislang das touristische Angebot vor allem durch Argentinien definiert, so werden in Zukunft als wichtigste Länder Europas Deutschland, Frankreich und Italien gesehen. Neben Europa kommen vor allem viele Touristen aus den USA.

Brasilien bietet somit noch ein breites Spektrum für Investitionen im Tourismus. Vor allem beim Marketing und in der Gastwirtschaft hat Brasilien noch großen Nachholbedarf.

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2 Gedanken zu „Brasilien: Großes Potential im Tourismusmarkt

  1. Klaus D. Günther

    Nach vierzig Jahren in Brasilien als “Auswanderer”, bin ich wieder zurück in Deutschland. Diese Entscheidung habe ich nicht bereut. Da ich selbst im internationalen Tourismus in Rio de Janeiro tätig war, erlaube ich mir, die tatsächliche Situation Brasiliens und seines Tourismus weniger euphorisch zu sehen. Von Jahr zu Jahr konnte ich erleben, dass sich die Brasilianer stets auf neue Trends stürzen – sich nach aussen als moderne Nation mit boomender Wirtschaft promovieren, während sie nach innen ihr Land und ihr Volk nicht nur vernachlässigen, sondern schamlos belügen und betrügen. Der Virus der Korruption lähmt schon seit Jahren die Handlungsfähigkeit höchster Regierungsmitglieder – die Kriminalität hat sich aus dem Drogenmilieu wie eine Seuche über das gesamte Land verbreitet – der Amazonas-Regenwald wird weiterhin abgeholzt, mit steigender Tendenz – Recht und Ordnung werden ebenfalls von der allgegenwärtigen Korruption behindert, die auch vor der Polizeitruppe nicht halt macht. “Wenn Du Geld hast, musst Du nicht ins Gefängnis” – so drückt es ein einfacher Bürger aus.

    Brasilien hat Energie, hat Öl, hat Soja, hat Millionen Rinder, hat Wasser, hat Urwälder und herrliche Strände . . . aber auch geldgeile Grossunternehmer, korrupte Politiker, skrupellose Verbrecher, eine der höchsten AIDS-Statistiken der Welt und eine schwache Regierung, deren Aussenpolitik eine strategische Augenwischerei betreibt, während die Infrastruktur verkommt. Die mit Unsummen errichteten Stadien für die WM 2014 werden diese Kluft nur noch vergrössern, und sie haben die Bevölkerung schon jetzt in zwei Lager geteilt. Es ist schon sehr lange her, da hat jemand Brasilien als “das Land der Zukunft” bezeichnet – ich würde diesen Spruch aus meiner Sicht in “das Land der ewigen Zukunft” abändern. Ein armer Bauer aus dem brasilianischen Nordosten hat das “Wachstum Brasiliens” folgendermassen ausgedrückt: “Brasilien wächst wie ein Pferdeschwanz – nach unten”!

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